Freitag, März 23

As we sin so do we suffer

Die ersten Menschen glaubten an die namenlosen, monströsen Götter der ersten Menschen, die in den Weirbäumen lebten und denen man in alter Zeit blutige Opfer bracht. Die Eroberung durch die Andalen brachte die Sieben nach Westeros. Die Krieger der Andalen, bewaffnet mit Stahl und daher den ersten Menschen und ihren Bronzewaffen überlegen, ritzten oder brannten sich den siebenzackigen Stern, das Symbol ihres Glaubens, in den Körper. Nach der Eroberung brannten die Weirwood bäume, auch wenn fast jede Festung die etwas auf sich hält ein kleines "Götterwäldchen" hält - ein Garten mit eben einem solchen Baum - der aber nur noch der Entspannung dient.

Crow's Nest, als Lehen in den Sturmlanden, ist seit jeher fest im Glauben an die Sieben. Die Septe von Crow's Nest weist insofern eine Besonderheit auf:

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Die Darstellungen der Sieben sind uralte, wertvolle Masken aus dem Holz von gefällten Weirwood Bäumen, entstanden vor 5000 Jahren als die Andalen das Land unter ihre Herrschaft zwangen. Wir sehen da oben den "Krieger", einen der Sieben, vor dem eine Kerze brennt um für Erfolg in einem Kampf zu beten.

Die Sieben sind:

- Der Vater - Der Herrscher und gerechte Anführer
- Die Mutter - Die gnädigste unter den Sieben unter deren Schirmherrschaft die Kinder stehen
- Die alte Frau - Sie sieht die Zukunft und das Schicksal
- Der Krieger - Zu ihm betet man für Geschicklichkeit und Erfolg im Kampf
- Der Schmied - Er ist für Handwerk und Arbeit zuständig
- Die Jungfrau - Zu ihr beten vor allen Dingen junge Frauen die sich einen guten Ehemann wünschen, aber generell nimmt sie sich aller Liebenden, ob jung oder alt an.

Der letzte der Sieben, der Fremde, wird fast gar nicht verehrt, aber trotzdem hat er einen Platz in jeder Septe.

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In Crow's Nest gehört ihm die schlichteste, am wenigsten verzierte Maske. Er ist der Hüter des Todes - und nur wenn jemand stirbt wird vor ihm eine Kerze entzündet...

Mittwoch, März 21

Dark Wings and Dark Words

Unser Maester ist uns weggebrochen, weil sich herausstellte das ein Orden von Wissenschaftlern keine sklavenhaltenden Gor Krieger sind (ich suche noch immer nach der Stelle wo ich bei der Rollenbeschreibung den entscheidenden Fehler gemacht habe - ich finde ihn bislang nicht)

Die Folge ist jedenfalls, da die Burg einen Maester braucht, das ich in soweit aushelfen muss. Hier also das Ergebnis von 1200 Linden + 10 Minuten Zeit zum ausstaffieren der Rolle:

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Maester Gavin von Crow's Nest, ein langsam senil werdender alter Mann trägt hier die "Taliesin" Robe von ViGo für 400 Linden, ein Skin für 800 Linden von "Ruby Skins" (Zecheriah - eine dicke Empfehlung für den Laden, für jeden der einen bewusst unattraktiven oder alten Charakter bauen will) - und die Maesterkette von Fatale, deren Preis sich für mich nicht in Linden Dollaern messen lies - das Endprodukt wird es aber auch in Milas Shop geben für ca. 200 Linden, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

Falls jemand gesteigerte Lust auf die Rolle hat, sagt mir Bescheid - Maester sind deutlich spaßiger als Blaukastige, weil man sich nicht mit künstlichen Beschränkungen abfinden muss.

Die Maester der Citadel sind ein Orden der sich dem Wissen verschrieben hat. Jeder, gleich welchen Standes, kann Eintritt begehren - einzige Vorraussetzung ist Intelligenz. Ein Maester schmiedet "Kettenglieder" mit jedem Wissensgebiet das er erlernt. Dabei steht jedes Metall für ein anderes Wissensgebiet - Silber für die Heilkunst, Gold für Finanzen, Eisen für die Rabenpflege, Stahl für Kriegskunst, Valyrischer Stahl für Esoterisches, Kupfer für Geschichte usw. usw. usw. Hat er genug Kettenglieder beisammen um die Kette um den Hals zu bekommen, schwört er den Eid der Maester, gibt seinen Familiennamen (nicht UNBEDINGT seine Loyalität) ab und wird fürherhin zölibatär (jedenfalls offiziell) leben. Danach verschifft man ihn an den Hof irgendeines Adeligen, wo er dem Lord dann mit Rat und Tat zur Seite steht. Maester sind vor allen Dingen als Heiler gefragt.

Dadurch das an JEDEM Hof ein Maester sitzt, der letztlich von der Citadel kommt, hat der Orden der Maester gigantischen Einfluss auf die Politik...

Montag, März 19

All Flowers bow before the Sun

Haus Somerton - Rising High - steht jedenfalls in den Startlöchern. Da Zasta bei SLinfo zumindest das Haus erwähnt hat, sollte ich zumindest ein paar Informationen über das Haus der Öffentlichkeit preisgeben. Falls jemand einen Bruder/Schwester/Onkel/Tante/Cousin 3ten Grades von mir spielen will.

Haus Somerton ist die Verlegenheitsschöpfung als ein Dornischer Bastard die Tochter des Lord Paramount der Sturmlande, kurz nach der ersten missglückten Eroberung Dornes, schwängerte. Um den Skandal zu vertuschen erhielt der Bastard Namen, Haus und ein Stück karges Gebirgsland an der Grenze zu den dornischen Marschen, unweit von Summerhall - und wurde genötigt den Lords von Crow's Nest die Lehenstreue zu schwören. In der Folge entpuppte sich Haus Somerton stets als wackeliger Verbündeter des Mutterhauses, doch durch die enge Verbindung zu ihren dornischen Wurzeln waren sie im Handel mit den Nachbarn ein wertvolles Werkzeug, dass darüber auch zu einigem Reichtum kam. Als Robert Baratheon zu den Waffen griff und die Targaryen Dynastie stürzte, folgte Haus Morrigen dem Lehnsherr in den Krieg - Haus Somerton hingegen rebellierte gegen Haus Morrigen und schlug sich auf die Seite der Targaryenkönige und ihrer dornischen Alliierten. Nach ihrer Niederlage wurde ihr Vermögen durch die Krone weitestgehend eingezogen und der Lord zur Nachtwache verbannt. Durch den Bruch des Lehnseides ist der Ruf der Somertons bei Haus Morrigen natürlich dahin...

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Ein paar Outfits dazu - um mehr Überblick zu geben:

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Das Outfit (ja, ich hab es schonmal gepostet) besteht aus einem Fellmantel von Urt's 'n Shoot und dem "Bran Outfit" von ViGo. Dazu habe ich ein Halstuch von Tonktastic kombiniert und darüber das Outfit ein wenig an Robb Starks Outfit in der GoT Verfilmung angelehnt. Im Hintergrund: Crow's Nest

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Beide Bilder sind etwas trauriger geraten, was zum Ernst der Angelegenheit passt. Rüstungen in Second Life sind das grauen. Ich glaube ich kenne inzwischen JEDEN Laden der jemals etwas IRGENDWIE RüstungsÄHNLICHES verkauft hat. Das da oben ist eine modifizierte Rüstung von Arbalest + ein Wappenrock von Zasta. Wer auf die Idee kommt einen Ritter zu spielen, der möge mich mal ingame kontaktieren, ich lege meine recherchen gerne mal offen und helfe bei der Auswahl einer passenden Rüstung. Aber es ist schwierig in SL...

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Das ist jetzt ein Beispiel für ein GoT Outfit von der Stange. In dem Fall passend, für diejenigen die eine Geisel von den Iron Islands spielen wollen. Das Outfit stammt komplett von Quality Designs und nennt sich "Theon Greyjoy". Quality Designs ist sowieso eine recht gute Quelle, wenn man damit leben kann, das man von Kundenfreundlichkeit wenig hält und einen leider mit grausamen Modskripten foltert statt die Items modbar zu machen...

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Das ist eine Überlegung für ein Höflingskostüm - Angelehnt an das Outfit von Littlefinger in der Serie - "Gunnar" von DragansVarg. Die Firma stellt genau zweieinhalb brauchbare Outfits her und Gunnar ist eines davon. Die dazugehörigen Schultern waren mir etwas zu gewaltig, aber unter Umständen könnte man die dazu tragen.

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Adran in der Gruft der Morrigens. Hier trage ich die "Maven" Tunika von KnickKnack die JEDER besitzen sollte. Die ist das "weiße T-Shirt" für Rollenspieler. Die geht IMMER für irgendwas und sieht dazu unglaublich gut aus.

Ansonsten - wer Tips braucht Zasta Korobase kennt sich aus ;-) (und wenn man möchte darf man mich, also Adran Naimarc, auch fragen ;-) )

Mittwoch, März 14

But what does it matter, for all men must die...

... and i've tasted the Dornishmens Wife.

Wir nähern uns der Fertigstellung von Crow's Nest, der Game of Thrones Sim. Die schöneren Bilder von der Umgebung kann man nebenan bei Zasta sehen. Ich will die gelegenheit nutzen ein paar der Outfits von Rollen auf der Sim zu zeigen - für all diejenigen die sich fragen wie man da wohl aussieht (und nebenbei lernt man ein paar Burgbewohner kennen). Leider sind mir die Fotos nicht so gelungen wie ich das wollte... Ich bin aus der Übung.

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Das ist Lord Lucius Morrigen, Herr über Crow's Nest und vernarbter Veteran der in die Jahre gekommen ist. Das Outfit besteht in erster Linie aus einer Rüstung von Bare Rose und einem Wappenrock von Quality Designs.

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Milaine Morrigen, jüngste Tochter des greisen Lords. Einmal in malerischem Rot, mit braver Flechtfrisur vor dem Weirwood Baum und einmal einem blauen Alltagskleid mit offenen Haaren.

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Ser Adran Somerton, einmal in Fellmantel gegen die diesige Kälte von Crow's Nest und einmal gelangweilt in seinem Zimmerchen auf einem Stuhl mit einem süßen dornischen Wein. Das Fellmanteloutfit ist wild zusammengestückelt, das zweite Outfit stammt von Quality Designs.

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Kylon Storm, der mysteriöse Heckenritter ungewisser Herkunft der sich um die Burg herumtreibt. Dessen Outfit ist fast zur Gänze selbstgebaut - das Kettenhemd ist Zastas Werk und für den Helm zeigt sich Kylon selbst verantwortlich...


Das als erste Übersicht - ich muss daran denken nochmal ordentliche Bilder zu schießen...

Freitag, März 2

Power resides where men believe it resides...

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Adran Somerton

Es wurde Zeit mal ein Bildchen mit dem neuen Avatarstil zu veröffentlichen.

Dienstag, Januar 31

Yes Boss!

Das ist die Antwort auf Zastas aktuellen Blogbeitrag ( http://eatsbluecrayon.wordpress.com/2012/01/31/die-fetten-jahre-sind-nicht-vorbei/ )

Die Anrede "Du" ist der Tatsache geschuldet, dass ich ursprünglich angefangen habe das als Antwort bei Zasta zu tippen :-)

Mir hat die erste Seite des verlinkten Threads gereicht.

Wobei ich persönlich kein Freund von Folter RP bin und dazu neige bei solchen sadistischen Ausfällen meine Paper Runde auf der Stelle abzubrechen (ist durchaus schon mehrfach vorgekommen) - und mein Star Wars Online Abonnement ist aus exakt dem Grund gekündigt, dass ich keine Lust hatte meine Zeit mit Leuten zu verbringen die es "geil" finden das man da Sklaven mit Schockhalsbändern quälen kann.

Ich denke aber auch, dass es da schlicht einen Haufen Leute gibt, die überhaupt nicht darüber nachdenken was sie da tun würden, wenn das real wäre und die ihren Machttrip genießen.

Diese onkelhafte, grässliche Diskussionsweise von SLinfo tut allerdings ihr übrigens um aus dem Thema völlig absurdes Theater zu machen - und inzwischen hast du so viele Threads verlinkt die ich dann auch gelesen habe, das ich manchen Leuten statt einem Nick auch einfach eine Funktionsbeschreibung zuordnen könnte ("Die frustrierte Karrierezicke die sich so sehr Kinder wünscht", "Die junge, aggressive, tollwütige Hausfrau", "Der Wannabe Untergrundkommunist", "Die Freundin der Prohibition", ihre beste Freundin "Die Beschützerin der Unschuldigen", "Der emotionale Vampir")

Und alle sind sie Wahrsager, die genau wissen was bei dieser Folterorgie genau vorgefallen ist. (Manche Leute spielen einvernehmlich deutlich grausameres und finden es beide geil)

Wo du allerdings irrst ist, das man in SL ausschließlich einverständlich handeln kann. Eine Manipulation, ein Erpressen, ein Drängen, ein Nötigen setzt nicht zwingend körperliche Handlungen vorraus. Im Gegenteil - jemanden zu verprügeln ist weitaus weniger effektiv als bewusst (oder instinktiv) genau die richtigen Schalter bei jemandem drücken zu können um ihn dazu zu bekommen zu tun was man möchte. Du machst den Fehler das aus der Sicht des Rollenspielers zu sehen, noch dazu einem, der sich genauso wie ich, recht effizient von einem Charakter distanzieren kann.

Andererseits habe ich bei mir selbst gemerkt, als mein Heiler gestorben ist, das ich Stiller schon gerne so ein halbes Stündchen angebrüllt hätte. Und ich habe wirklich mehr als nur einen liebgewonnenen Rollenspielcharakter zu grabe getragen.

Das ist ein Thema, der sich die Gor Community wirklich mal annehmen könnte - noch labilere Personen als ich es selbst schon bin hab ich mehr als eine in meiner Zeit im RP getroffen - und ich bin mir sicher, dass man diese Menschen natürlich zu viel manipulieren kann. Was meinst du woher die ganzen Kajirae kommen die No-Sex in ihren Limits stehen haben... Ob man da noch von Freiwilligkeit reden kann, weiß ich auch nicht.

Es gab mal eine Studie, die hat festgestellt, das viele Leute im Knast homosexuelle Erfahrungen machen, nicht weil sie vergewaltigt würden, sondern weil sie glauben "Das ist eben so, im Gefängnis!" - gelegentlich drängte sich in meiner Gor Zeit der Eindruck auf, das viele Kajirae halt Sklavin spielen weil "das ist eben so, auf Gor"

Andererseits ist das etwas wo jeder einzelne in der Pflicht stünde, und ein besseres Menschengeschlecht mendeln WIR nicht aus den Goreanern heraus...

Mittwoch, Januar 11

Battlestar Gorlactica II

Machen wir weiter mit den anderen Kasten - den "Niederen Kasten"

Die niederen Kasten sind, anders als die hohen Kasten, durchlässiger. Wenn ein Schreiner beschließt nun lieber zu Töpfern, dann kann er seine Kaste mit Leichtigkeit wechseln. Ebenso legen die niederen Kasten deutlich weniger Wert auf die Farbcodierung der hohen Kasten - technisch GIBT es zwar Farben für jede Kaste, in der Praxis werden diese jedoch in den seltensten Fällen getragen - von Ausnahmen abgesehen. Es gibt viele verschiedene niedere Kasten und nur die wichtigsten werden nun exemplarisch aufgezählt:

- Die Kaste der Baumeister -

Die Baumeister, Architekten und Maurer, sehen sich selbst als das Rückgrat der goreanischen Stadtstaaten - und etwas wahres könnte daran sein. Die meisten Baumeister arbeiten unermüdlich an Bauwerken und anderen Großkonstruktionen die für das tägliche Leben benötigt werden. Andere haben sich auf Schiffe spezialisiert. Bestimmte Baumeister haben einen Ruf als Streitwagenkonstrukteur. Wieder andere arbeiten als quasi "Gehilfen" für ein Mitglied der Wissenden und setzen dessen bizarre Konstruktionen um. Anders als die Wissenden werden die Baumeister von der Bevölkerung allerdings "verstanden" und genießen hohe Achtung. Anders als die meisten niederen Kasten achten die Baumeister aus guten Gründen auf die Konkurrenz - wer sich "Baumeister" nennen will, der braucht die Anerkennung der Kastenältesten und muss dafür üblicherweise seine Kunstfertigkeit beweisen. Ihre Farbe ist ein reines Gelb, auch wenn sie das nur seltenst einmal tragen.

- Die Kaste der Heiler -

Hebammen, blutige Wundärzte und Kräuterkundige finden sich in der Kaste der Heiler. Diese Kaste verzichtet fast immer auf eine Qualitätskontrolle ihrer Mitglieder - JEDER der ein grünes Stoffstück um die Hüften bindet kann sich "Heiler" nennen. Als Folge schwankt die Qualität der meisten goreanischen Heiler massiv. Von wirren Quacksalbern über inkompetente Metzger, hinzu brillanten Chirurgen denen nur das Geld für die Kaste der Wissenden fehlte, findet sich hier die gesamte Bandbreite der menschlichen (In)kompetenz. Anderseits werden einem Heiler, der zuviele Patienten umbringt, die Angehörigen irgendwann einen Besuch abstatten, was die Waage leicht in Richtung der "guten" Ärzte verschiebt. Die meisten Leute trauen den Heilern übrigens mehr auf den Weg als den Wissenden, auch wenn DEREN Ausbildung deutlich höherwertig ist (oder ÜBERHAUPT stattgefunden hat). Andererseits sind die Heiler natürlich billiger. In der Kaste findet sich eine Vielzahl von Frauen, viele von ihnen auch freigelassene Sklavinnen, einfach weil es sehr einfach ist der Kaste beizutreten.

- Die Kaste der Händler -

Scherzhaft wird die Kaste gerne als die "wahre Macht" von Gor bezeichnet, allerdings kann es gut sein, das dieser "Scherz" einen Funken Wahrheit beinhaltet. Die Händler haben das faktische Monopol auf den Handel zwischen den Stadtstaaten, was die Kaste unermesslich reich macht. Wer einen Teil dieses Kuchens für sich haben will, der braucht die Erlaubnis der Kastenältesten seiner Stadt (üblicherweise verbunden mit einem großen "Geschenk" an diese) - oder er kann Schmuggeln. Da man in den meisten Städten für diesen Schmuggel gekreuzigt wird, wagen nur die mutigsten dieses riskante Unternehmen. Die Händler tragen weiß mit goldener Borte. Die Kaste gebärdet sich beinahe wie eine hohe Kaste - die Mitgliedschaft bei den Händlern wird üblicherweise vererbt, da faktisch die wenigsten Handwerker die notwendigen "Geschenke", also das Bestechungsgeld, für die Kastenältesten aufbringen könnten. Viele hohe Kasten verachten die Händler, da die meisten bei diesen aber verschuldet sind, handeln sie nicht offen gegen sie.

- Die Kaste der Sklavenhändler -

Die meist grell gekleideten Sklavenhändler jagen und bilden Sklaven aus. Da Sklaven das Rückgrat der goreanischen Wirtschaft sind und der Verkauf von Sklaven durch Händler ohne eine entsprechende "Lizenz" verboten ist, können die Sklavenhändler ebenfalls häufig erhebliches Vermögen anhäufen. Die Kaste ist einer der größten Arbeitgeber der roten Kaste, braucht man die Krieger doch für das Fangen und Bewachen der Sklaven. Grundsätzlich sind Sklavenhändler ziemlich verrufen und trotz ihres Vermögens selten wirklich gesellschaftlich so akzeptiert, dass sie zu den wirklich wichtigen Parties eingeladen werden. Ausnahmen von dieser Regel bestehen jedoch - einige alte Sklavenhändlergeschlechter haben erheblichen Einfluss und einen Sklaven aus deren Bestand sein eigen zu nennen ist ein großes Statussymbol. Diese Sklavenhäuser "züchten" auch gezielt bestimmte Sklaveneigenschaften, wohingegen sich die meisten anderen Sklavenhändler darauf beschränken zu "jagen" und dann zu brechen.


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Goreanisches Lebensgefühl

Männliche Dominanz:

Männer sind das starke Geschlecht - zumindest in Mittelgor. Dies mag auf den ersten Blick verwundern, da Frauen doch teilweise ganz erhebliche Freiheiten gewährt werden, doch stellt sich bei näherer Betrachtung heraus, dass Frauen üblicherweise von allen wichtigen politischen Ämtern ausgeschlossen sind und dass die Erbfolge immer nur über die Söhne verläuft. Die Möglichkeiten für Frauen an eigenes Vermögen zu kommen sind äusserst beschränkt.
Hinzu kommt, das "Frauen" die sich für die Kaste der Krieger, also die Träger des militärischen Rückgrates der einzelnen Stadtstaaten ihre geschlechtliche Identität quasi aufgeben und von der Gesellschaft als "Mann" behandelt werden (das geht soweit, das sie teilweise auch in der Öffentlichkeit Sklavinnen auf Tavernentischen nehmen).

Sexualität:

Der Goreaner an sich geht unverkrampft und offen mit seiner Sexualität um. Dies gilt zunächst für beiderlei Geschlechter - auch die freie Frau genießt eine ungeahnte Freiheit und kann sich austoben wie sie möchte. Der Goreaner beschränkt sich dabei auch nicht auf sein eigenes Geschlecht - insbesondere ist es unter Kriegern ein Zeichen von Schwäche männliche Bettgefährten zu verschmähen. Wie kann ein Krieger seine Brüder auf dem Schlachtfeld verteidigen, wenn er sie nicht wirklich lieben kann? - so jedenfalls die Ratio der meisten Rotkastigen. Talenus, der Sohn des Herrschers von Ar und sein Gefährte Tarl Cabot von der Erde lehnen sogar vollumfänglich den geschlechtlichen Kontakt mit Frauen ab - dieser schwäche einen echten Mann lediglich. Die meisten Krieger können diesem Extrembeispiel allerdings nur wenig abgewinnen.

Tavernen:

Unter den Angehörigen der hohen Kasten sind Tavernen grundsätzlich verpönt. Wenn er sich mit Freunden treffen und etwas trinken will, dann geht er in ein Badehaus, wo beiderlei Geschlechter ganz ungezwungen miteinander umgehen können. Goreaner der niederen Kasten treffen sich in kleinen, Cauponae genannten Tavernen, die üblicherweise nur Platz für wenige "Stammkunden" bieten. Fremde werden äusserst misstrauisch beäugt - um in einer dieser Tavernen akzeptiert zu werden muss man einen der regulären Besucher kennen - oder dessen Stammplatz ererben. Ansonsten hält sich der Goreaner von Tavernen fern - für ihn ist es fremd dort zu sitzen und über Banalitäten zu reden während er auf den Tod wartet - Für den Goreaner tobt das Leben da draussen.


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Ja, das ist alles sehr, sehr skizzenhaft - aber eben auch nur ein Entwurf - mal sehen was mir sonst noch so einfällt - zur Sklaverei und zu Assassinen sollte ich irgendwann nochmal was schreiben...